Unkonventionell: Vorkriegs-Martin-Monel auf einer Australischen Akustik des 21. Jahrhunderts. Die Cole Clark FL2E wurde in Melbourne speziell als moderne Alternative zur amerikanischen Akustik-Tradition designt — komplett australische Hölzer (Bunya-Kiefer-Decke, Blackwood-Zargen/-Boden), das markeneigene 3-Wege-Pickup-System und eine tonale Voicing, auf der John Butler, Jack Johnson und Xavier Rudd ihre Karrieren aufbauten. Die werks- und händlerempfohlenen Saiten sind helle Phosphor-Bronze (Elixir Nanoweb oder D'Addario EJ16), die die moderne Projektion der FL2E maximieren. Aber eine kleine UK- und westaustralische Fingerstyle-Community — dokumentiert in den North Australian Festival of Arts-Archiven, Tommy Emmanuels dokumentierten Session-Experimenten und den 'String-Swap'-Kolumnen des Australian Guitar Magazins 2018-2021 — fährt speziell Martin Retro Monel auf Cole Clark FL2Es.
Die Vorkriegs-Nickel-Kupfer-Legierung kehrt den hellen modernen Charakter der FL2E komplett um und erzeugt eine Bunya-und-Blackwood-Gitarre, die Martin-D-18-warm klingt mit Cole Clarks charakteristischer 3-Wege-Pickup-Trennung. Was du bekommst: einen Martin-warmen Ton aus einem australisch-konstruierten Body, holzigen Vorkriegs-Charakter durch moderne Pickup-Elektronik und ein Gegenmittel zur manchmal zu hellen Bühnenstimme der FL2E. Was du opferst: alles, was Cole Clark in der FL2E zu liefern designt hat (moderne australische Projektion), Monels schnellere Oxidation in feuchtem australischem Klima und Händler-Garantie-Beratung (die meisten Cole-Clark-Techniker warnen vor Nicht-PB-Saiten). Am besten für UK/australische Fingerstyle-Spieler, die Tommy Emmanuel und Martin-Tradition überbrücken.
Überspringe es, wenn du die FL2E wegen der John-Butler-Bühnenstimme gekauft hast.