ES-175
Vollresonanter Archtop mit Floating-Bridge – das Referenzinstrument für Jazz-Gitarristen. Wes Montgomery, Pat Metheny und Joe Pass wählten die ES-175 für ihre holzige, akustische Wärme.
Beste Saiten für Gibson ES-175
Charakter-passende Paarungen, nach Passung sortiert
Handgefertigt in Deutschland — der von Puristen bevorzugte Vintage-Jazz-Flatwound.
JS113 on ES-175 — Thomastik Austrian flatwounds on the definitive jazz archtop. Gold standard pairing.
Pyramid Gold on ES-175 — German hand-wound flats for definitive warm archtop jazz. The Beatles used Pyramids on their Hofners and Gretsches.
TI's BeBop — wärmer als Jazz Swing bei erhaltener Oberton-Komplexität. Premier Jazz Flatwound.
Community Picks
Ungewöhnlich, aber von echten Spielern geliebt — Entscheidungen gegen den Strich
Thomastik-Infeld JS113 Jazz Swing 12-53 auf der Gibson ES-175 ist die Joe-Pass-Jazz-Virtuosen-Linie, die die Solo-Jazz-Gitarren-Tradition definiert — Pass, der ungarisch-amerikanische Jazz-Solo-Meister, der das wegweisende Virtuoso (1973) auf seiner ES-175 aufnahm, fuhr Thomastik-Flatwounds über Pablo-Records-Sessions mit Oscar Peterson, Ella Fitzgerald, Count Basie. Wie Thomastik-Infelds eigener Slogan sagt: "Jazz Swing's list of players reads like a Jazz Hall of Fame." Pass' Solo-Jazz-Ansatz — Chord-Melody-Bass-Line-und-Melodie gleichzeitig — hing vom glatten, holzigen Flatwound-Gefühl ab, das das Pick ohne Fingergeräusche über die Saiten gleiten lässt. Konventionelle Weisheit: Die ES-175 hat bereits D'Addario NYXL 10-46 als Community-Pick (Larry-Carlton-Modern-D'Addario-Winkel).
Dies ist das GEGENTEIL — Pass' Vintage-Thomastik-Flatwound-Erbe. Editorial-Logik: Thomastik JS113 (seit 1919 in Wien von Thomastik-Infeld handgewickelt) ist das europäisch-Jazz-Erbe-Match — wärmer als Chromes, glatter als Pyramid Gold, der genaue Ton, den Pass auf 'Stella by Starlight' / 'Have You Met Miss Jones' kanonisierte. Am besten für ES-175-Besitzer, die Pass' Chord-Melody-Solo-Jazz-Linie suchen.
Überspringe es, wenn du Carltons moderne Roundwound für Fusion-Blues willst.
Unkonventionell: NYXL-Roundwounds auf einem Jazz-Archtop. Die ES-175 ist die archetypische Hollowbody-Jazzgitarre — Joe Pass, Jim Hall, Pat Metheny (früh), Wes Montgomery und fast jeder Bebop-Standardbearer spielte sie mit Flatwound-Saiten (Chromes, Pyramid Gold, Thomastik Swing), weil Flats die dunkle, holzige, hornartige Stimme liefern, die traditioneller Jazz verlangt. Moderne Jazzspieler wie Julian Lage, Peter Bernstein und Kurt Rosenwinkel haben das Flatwound-Dogma leise verworfen und ziehen stattdessen D'Addario NYXL 10-46 Roundwounds auf ihre Archtops. Was ihnen das gibt: viel schärfere Notenartikulation in schnellen Bebop-Linien, echte Bending-Fähigkeit (Flats biegen sich kaum), und die Fähigkeit, ausdrucksvoll zwischen Noten zu sliden.
Der natürliche akustische Body der ES-175 zähmt NYXLs inhärente Helligkeit, sodass keine Härte entsteht — man bekommt eine moderne Jazzstimme, die nichts mit dem Wes der 1960er zu tun hat. Was du opferst: den dicken, rauchigen Ton, den die meisten mit Jazz-Archtops verbinden, die bundgeräuschfreie Glätte von Flats und die sofortige Authentizität. Am besten für Modern-Jazz-Spieler, die Lage/Rosenwinkel-Klarheit jagen.
Überspringe es, wenn du Joe-Pass- oder Wes-Montgomery-Tone willst.
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